Statistiken führender Detekteien in Deutschland belegen, dass die Wirtschaftskriminalität weiter ansteigt. Ein Grund dafür ist die Wirtschaftskrise.
Karte von Detekteien in Oldenburg:
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers hat zusammen mit der Martin-Luther-Universität Halle dazu ein Täterprofil entwickelt. Demnach ist der Strafttäter etwa 40 Jahre alt, männlich, gut gebildet und bereits lange im Unternehmen. Ein Großteil der Wirtschaftstäter wird im Management vermutet. Es bedarf daher nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch Diskretion, soll eine Detektei diesen Täter aufspüren.
Der Detektiv muss oft verdeckt ermitteln. In manchen Fällen werden dazu sogar spezielle Mitarbeiter in das Unternehmen eingeschleust.
Korruption ist aber nicht wie viele vermuten ein Problem spezifischer Branchen wie dem Bau oder dem Maschinenbau. Detektive sind in allen Branchen tätig, in großen Unternehmen wie auch in kleineren Betrieben.
Als Unternehmen sollte man sich nicht scheuen, auf die professionelle Unterstützung durch eine Detektei zurückzugreifen. Sie findet man in jeder Stadt, ob in Oldenburg, in Augsburg oder Chemnitz. Ganz wichtig ist es, den Detektiv offen über das Problem zu informieren. Nur wenn der Privatdetektiv wirklich über alle internen Informationen verfügt, kann er die Wirtschaftsstraftäter aufspüren. Diese sind übrigens zu fast zwei Dritteln im mittleren und oberen Management zu finden. Meistens handelt es sich um Personen, die eine lange Betriebszugehörigkeit aufweisen. Viele von ihnen sind bereits mehr als zehn Jahre im Unternehmen.
Aufgedeckt werden kann die Wirtschaftsstraftat fast ausschließlich nur mit einem professionellen Detektiv. Fast jede Detektei arbeitet dazu mit hoch qualifizierten Fachkräften, die bei Polizei, Bundeswehr oder militärischem Abschirmdienst ausgebildet wurden.
Der Detektiv ermittelt auch die Tatmotive. Jeder vierte Täter gibt an, die Straftat begangen zu haben, weil er sich nicht mit den Unternehmenszielen identifizieren konnte. Jeder fünfte fühlte sich nicht gerecht behandelt, andere hielten dem internen Druck und den straffen Zielvorgaben nicht stand.
Wie aber reagieren die Firmen auf Mitarbeiter, die bei einer Wirtschaftskriminalität erwischt werden? Nicht nur in Oldenburg, in ganz Deutschland erfolgt in fast 80 Prozent die fristlose Kündigung. Es folgen in der Hälfte der Fälle zivilrechtliche oder strafrechtliche Schritte, Abmahnungen und Versetzungen.
Die Detekteien führen die hohe Wirtschaftskriminalität unter anderem auf mangelnde Kontrollen zurück. An zweiter Stelle stehen Geldgier und die günstige Gelegenheit zur Straftat.
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